Seit der Kernel-Version 1.3.66 sind die Treiber für die ISDN-Karten in den Kernel-Source integriert. Ich empfehle daher, einen entsprechend neuen Kernel zu benutzen (Kernel-Source). Nach dem 'make config' ist der Kernel wie folgt zu konfigurieren:
Die aktuelle Version von isdn4linux findet sich auf ftp.franken.de. Benötigt wird nur das File 'isdn4k-utils-2.0.tar.gz'. Die Installation mit 'make; make devices; make install' sollte problemlos verlaufen.
Dieses Script enthält alle Befehle für die Initialisierung. Zunächst werden die Module geladen, dann die Telefonnummern eingestellt und am Schluß der ipppd gestartet. Das Script muß evtl. den eigenen Bedürfnissen entsprechend angepasst werden. Gestartet wird das Script entweder von Hand oder beim Systemstart durch einen Eintrag in '/etc/init.d' (abhängig den der verwendeten Linux-Distribution).
Hier wird nur das Passwort für den Zugang zum Beus-Cluster eingetragen.
Dieses Script wird nach dem Aufbau der Verbindung vom ipppd aufgerufen. Es ergänzt die Route um einen gateway-Eintrag
Dieses Script wird nach Beendigung der Verbindung vom ipppd aufgerufen. Es löscht den gateway-Eintrag.
Diese Datei enthaelt die Optionen, mit denen ipppd aufgerufen wird.
Zuerst muß 'startisdn' gestartet werden. Dann kann z.B. mit 'isdnctrl dial ippp0' eine Verbindung hergestellt werden. Der Vorgang sollte sich in den Logfiles (in '/var/log/') beobachten lassen. Nach wenigen Sekunden steht die Verbindung und das defaultgateway ist auf 141.2.29.2 gesetzt (mit 'route' beobachten).
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